Eklat bei Mallorca-Challenge

Streit um die Funkgeräte der Radprofis

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Die Mallorca-Challenge, der jährliche Saisonstart für die Radprofis auf der Insel, hat auf dem Paseo Marítimo mit einem Eklat begonnen. Zahlreiche Radprofis weigerten sich am Sonntag, ihre Funkgeräte abzuschnallen, mit denen sie Verbindung zu ihren jeweiligen Sportlichen Leitern halten. Der Radsport-Weltverband UCI erkannte daraufhin die "Trofeo Palma" als offizielles Rennen ab und stufte die erste von fünf Veranstaltungen als "Trainingsfahrt" ein.

Rund 200 Radprofis hatten am Sonntag in den Pedalen gestanden, ohne dass der Startschuss fiel. Stattdessen wurden die Fahrer von den Organisatoren per Lautsprecher aufgefordert, ihre knopfartigen Funkgeräte aus dem Ohr zu nehmen. Hintergrund: Der Radsport-Weltverband hat den Funk-Einsatz von diesem Jahr an in Profi-Rennen verboten. Eine Ausnahme bilden einzig Veranstaltungen der World Tour, der höchsten Kategorie. Dort soll erst ab 2012 Funkstille herrschen.

Das Rennen begann schließlich mit 20 Minuten Verspätung, nach einer Krisenbesprechung der Sportlichen Leiter mit den Veranstaltern (Foto). Gewonnen hat das 116 Kilometer lange Rennen der US-Amerikaner Tyler Farrar vom Garmin-Cervélo-Team. Er setzte sich nach zwei Stunden 32 Minuten und 24 Sekunden im Massensprint durch.

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