Neue Klinik mit Einzelzimmern

Baubeginn für Son Dureta im Jahr 2005

Mit dem Neubau der Klinik Son Dureta in Palma wird in den ersten Monaten des Jahres 2005 begonnen. Wie die balearische Gesundheitsministerin Aina Castillo (PP) in Palma am Mittwoch bekannt gab, wird es 819 Betten für stationäre Aufenthalte geben. Davon werden 469, also gut 57 Prozent, in Einzelzimmern stehen.

Auf dem Gelände der Finca Son Espases sind insgesamt 210.000 Quadratmeter verfügbar. Davon werden 140.000 überbaut. Weitere 28.000 stehen für zukünftige Nutzungen bereit. Um den visuellen Eindruck zu reduzieren, haben die Architekten die ursprünglichen Pläne abgeändert. Statt 50 wird das Gebäude nur 38 Meter hoch, statt zwölf wird es neun Stockwerke haben.

Der OP-Block wird 20 Operationssäle enthalten. Obwohl die Regierung moderne Medizin fördern will, liegt das Hauptaugenmerk auf der Versorgung der ambulanten Patienten. Außerdem wird Son Dureta über drei Hörsäle verfügen sowie ein Forschungsinstitut, zwei Bibliotheken, einen Hubschrauberlandeplatz und Parkplätze für 2000 Fahrzeuge.

Die Ministerin erklärte, dass die Klinik „ohne Papier” funktionieren wird. Wie bereits in Son Llàtzer praktiziert, sollen alle Informationen sowie Patientendaten digitalisiert verarbeitet werden. Darüber hinaus sollen sämtliche Bilder in digitaler Form vorliegen. Damit sind auch alle Voraussetzungen für die Tele-Medizin vorhanden, also „ferngesteuerte” Diagnosen oder Behandlungen.

Wie Castillo ausführte, wird die Klinik so organisiert sein, dass nicht nur die medizinische Versorgung den höchsten Ansprüchen genügt, sondern die Betreuung so menschlich und persönlich wie möglich geleistet werden kann. Neben den vielen Einzelzimmern denkt sie dabei auch an die Lage der einzelnen Abteilungen. Die „schwierigen Fälle” wie Chirurgie, Notaufnahme und Intensivstation etwa kommen in einen Block, so dass die Einschränkungen für die anderen Patienten und Besucher so gering wie möglich gehalten werden können.

Ministerin Castillo verteidigte auch die Lage der Klinik. Der Kaufpreis von 29 Euro pro Quadratmeter sei marktüblich.

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