Mehr Tore hat keiner kassiert

Bilanz der Hinrunde / Niederlage gegen Celta

Die gute Nachricht vorneweg: Samuel Eto'o, der Star von Real Mallorca, kann am Sonntag spielen. Der Stürmer befindet sich zur Zeit im Trainingslager in Málaga, wo er sich mit der Kameruner Nationalmannschaft, deren Cheftrainer der Deutsche Winni Schäfer ist, auf den Afrika-Cup vorbereitet. Der kameruner Verband hat die Freigabe erteilt.

Gegen Racing Santander (Anstoß an diesem Sonntag, 18. Januar, um 18 Uhr im Stadion Son Moix) muss unbedingt wieder ein Sieg her. Denn die Mannen von Coach Luis Aragonés haben am vergangenen Wochenende gegen Celta de Vigo verloren, die vierte Niederlage in der spanischen Liga hintereinander. Zweimal konnte man durch Arnold Bruggink in Führung gehen. Doch eine zweifelhafte rote Karte für Nené in der 66. Minute brachte das Heimteam völlig aus dem Konzept. In der 71. Minute kassierte man den Ausgleich, bevor es in der 85. und 94. Minute die Tore zur Heimniederlage setzte.

So schließt Real Mallorca die Vorrunde der spanischen Liga mit 23 Punkten als 13. ab. Das hört sich besser an als es ist, denn zu einem Abstiegsplatz ist das Polster nur drei Punkte dick. Besonders bedenklich ist die Tatsache, dass man mit 34 mehr Gegentore als jede andere Mannschaft kassieren musste.

Um die wacklige Hintermannschaft zu verstärken, ist Mallorca auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Von Teneriffa kommt Eduardo „Edu” Moya. Der 1981 in Badajoz geborene Spieler ist bis zum Ende der Spielzeit ausgeliehen; allerdings hat Real eine Kaufoption über eine Million Euro.

Während Moya versuchen wird, sich einen Stammplatz zu erkämpfen, muss Aragonés in den Wochen nach Santander auf Eto'o verzichten. Der Afrika-Cup beginnt am 24. Januar in Tunesien, es ist damit zu rechnen, das der Titelverteidiger weit kommt. Reicht es bis ins Finale, würde Eto'o Mallorca vier Spiele fehlen.

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