3000 Fans beim Beachvolleyball-Finale

Viel Applaus für die Schweizer Laciga-Brüder

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Zum Abschluss präsentierte sich der Fun-Sport noch einmal von seiner dramatischen Seite. Nach heiß umkämpften Bällen entschieden die Schweizer Brüder Paul und Martin Laciga das Finale für sich und gewannen den Beachvolleyball-Event von Can Pastilla. Im Finale des mit insgesamt 300.000 US-Dollar dotierten „World of TUI Open de Mallorca” hatten sie es mit den Brasilianern Marcio Araujo / Benjamin zu tun, die sich zuvor gegen ihre favorisierten Landsleute Ricardo / Emanuel durchsetzen konnten. Mehr als 3000 Sportfans verfolgten den Schlusspunkt des Events, einen Tag zuvor waren es beim Damen-Finale etwas weniger. Hier unterlagen die Weltranglistenersten aus den USA, Kerri Walsh / Misty May, den Weltranglistenzweiten Adriana Behar / Shelda (Brasilien).

Vor allem am Abschlusswochenende zeigte sich, dass Beachvolleyball inzwischen eine große Popularität erreicht hat. Der Centre-Court war meistens gut gefüllt, auch an den Nebenplätzen schauten einige Hundert zu. Turnier-Promoter Frank Lichte („Event Consulting International”) war mehr als zufrieden: „Wir sind natürlich unheimlich happy und freuen uns schon auf nächstes Jahr.” Denn dass das „World of TUI Open de Mallorca”, das man 2001 erstmals in Santa Ponça ausgetragen hatte, wieder stattfindet, steht so gut wie fest. „Einen konkreten Termin wird es im Oktober geben”, so Lichte.

Der Organisator will den Event noch weiter optimieren. So soll es mehr „Spektakel” geben, man will einen Public-Bereich aufbauen, wo die Fans abseits der Spiele Spaß haben. Ausgebaut werden soll auch der dem Turnier vorausgehende „Circuito Balear”, in dem heimische Teams die Teilnahme an der Qualifikation zum Turnier der World Tour erspielen können.

Die deutschen Beachvolleyballer konnten in Can Pastilla trotz kräftiger Unterstützung durch deutsche Urlauber keinen Überraschungscoup landen. Stephanie Pohl und Okka Rau sowie Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug drangen immerhin ins Achtelfinale vor und scheiterten dort jeweils an den späteren Turniersiegern. Die übrigen deutschen Mannschaften, Drazen Slacanin / Kjell Schneider bei den Herren, Andrea Ahmann / Jana Vollmer, Mireya Kaup / Rieke Brink-Abeler und Susanne Lahme / Danja Müsch bei den Damen, mussten sich schon nach der Vorrunde verabschieden.

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