„Arme Kunst”, reicher Ausdruck

Ausstellung „Arte Povera” im Kulturzentrum

Arte Povera (wörtlich: „Arme Kunst”) ist eine Kunstrichtung, die in den 60er Jahren vor allem in Italien Furore machte und in den Folgejahren insbesondere die Minimalisten beeinflusste. Der Begriff entstammt der Objektkunst. Das äußerlich unkomplizierte Objekt aus Materialien wie Filz, Gummi oder Sand soll über seinen Eigensinn hinauswirken und zur Herstellung vielschichtiger Bezüge durch den Betrachter anregen. „Arte Povera”, das betonte die Ausstellungskommissarin Magdalena Aguiló anlässlich der Eröffnung, „war in Spanien bisher nur ein einziges Mal im Jahr 1995 im Palacio de Velázquez in Madrid zu sehen”. Die Werke stammen aus der Sammlung Christian Stein, die fast in ihrer Gesamtheit vor einigen Jahren an das Museum für Moderne Kunst in Los Angeles und an die New Tate Gallery in London ging. Die wichtigsten Vertreter der Kunstrichtung, Mario Merz, Jannis Kounellis, Alighieri Boetti, Luciano Fabro, Gilberto Zorio, Guilio Paolino und Michelangelo Pistoletto, zeigen je drei Werke.(G.K.) „Arte Povera” im Kulturzentrum Sa Nostra, Palma, Carrer Concepció 12. Bis 20. April Montag bis Freitag von 10.30 bis 13.30 und 17 bis 21 Uhr. Samstags nur am Vormittag.

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