„Alkoholkonsum fördert die Kriminalität”

Handlungsbedarf an Mole und Playa de Palma

Während es aus dem Bereich des Tourismus Bedenken gibt, hat Palmas Dezernent für öffentliche Sicherheit, José Manuel Sierra, das von der Zentralregierung in Madrid geplante Gesetz zum Alkoholverbot in der Öffentlichkeit begrüßt. Sicher müsse man das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachten, so Sierra, „aber ein solche Gesetz gäbe der Lokalpolizei eine legale Handhabe, um gegen die Jugendlichen vorzugehen, die in der Öffentlichkeit Alkohol trinken”. Im Auge hat der Dezernent dabei vor allem den Bereich der alten Mole, wo sich an Wochenenden Palmas Jugendliche versammeln und die „Kampftrinker” an der Playa de Palma.

Bislang hätten sich die Möglichkeiten der Polizei darauf beschränkt, Alkoholkontrollen auf dem Passeig Maritim zu machen, um gefährliche Alkoholfahrten angetrunkener Jugendlicher zu unterbinden.

Handlungsbedarf sieht Sierra auch an der Playa de Palma, wo „der Alkohol das Zusammenleben erheblich stört” und auch die Kriminalität fördert. Sierra: „Das Beispiel ist der typische Deutsche, der so lange Bier trinkt, bis er einschläft und dem dann die Geldbörse geklaut wird.”Es sei deshalb notwendig, mit Hoteliers und Gastwirten an der Strandmeile einen Vereinbarung zu treffen, damit „ein gewisser Qualitätsstandard” gewahrt bleibe. Der Dezernent: „Das ist nicht nur eine Frage der öffentlichen Ordnung, sondern auch von Sozialverhalten und Erziehung.”

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