Real nach Pleite wieder dichter am Abgrund

Kresic-Elf verliert gegen Celta de Vigo und in Villarreal

Nach zwei Niederlagen in einer Woche geht die Reise für Fußball-Erstligist wieder in den Keller. Nach Pleiten gegen Celta de Vigo (0:1) und in Villarreal (1:2) bleiben die Abstiegsränge im bedrohlich geringen Abstand von nur zwei Punkten.

Im ersten Spiel blieb am vergangenen Samstag der dritte Sieg gegen den „amtierenden” Tabellenzweiten für Real nicht mehr als eine bloße Illusion. Gegen Celta de Vigo blieb die Kresic-Elf chancenlos und konnte nie an die Leistung aus den Partien gegen Athletic Bilbao und Deportivo Alavés anknüpfen. Dabei verdankten es die Platzherren ihrem Keeper Carlos Roa, dass der Sieg der Galicier nicht deutlicher ausfiel. Der Argentinier vereitelte mit Klasseparaden mehrere hochkarätige Möglichkeiten.

So etwa den Kopfball von Sergio (8.) und den Flachschuss von Vagner nur Minuten später. Eine knappe halbe Stunde war gespielt, da war auch Roa chancenlos: Jesuli ließ Engonga und Niño wie Fahnenstangen stehen und zirkelte das Leder aus 15 Metern zum 1:0 ins Eck. Auch im zweiten Abschnitt geriet der Celta-Sieg nur bei einem Luque-Kopfball in Gefahr. „Unser Sieg ist zu knapp ausgefallen”, analysierte Celta-Coch Victor Fernández. Die Verletzung von Vigos Berrizo, der sich bei einem Zweikampf mit Albert Luque den Knöchel brach, überschattete die Begegnung.

Schmerzlich ist für Real auch die Niederlage am Mittwoch in Villarreal. „Diese Punkte zählen doppelt”, hatte Coach Kresic vor dem Spiel gegen den Tabellennachbarn gewarnt – geholfen hat's nichts, denn am Ende jubelte der „Dorfclub” aus Castellón.

Denn der nutzte die mallorquinischen Schnitzer unerbittlich. Durch Jorge López etwa, der nach einem Eckball die Verwirrung in der Abwehr nutzte. Kurz zuvor war Vicente Engonga verletzt ausgeschieden. Und durch Víctor, der nach Ibagazas zu kurzer Rückgabe den Siegtreffer erzielte (72). Zwischenzeitlich hatte Roberto Losada nach einer der wenigen gelungenen Aktionen der Gäste ausgeglichen (68.).

Besser machen muss es Real am Samstag ausgerechnet gegen den FC Barcelona (Anstoß 20.30 Uhr, Stadion Son Moix), der nach zwei Siegen mit breiter Brust anreist.

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