Arbeitsminister inspiziert Syp-Lager

Wenige Unternehmen mit erhöhtem Sicherheitsrisiko

Auf das Thema Sicherheit am Arbeitsplatz hat der balearische Arbeitsminister Eberhard Grosske vor Weihnachten aufmerksam gemacht: Er besuchte ein Lager der Supermarktkette Syp in Marratxí. Die Filialen des Unternehmens weisen eine relativ hohe Unfallrate auf.

3000 Menschen sind in den Syp-Supermärkten der Balearen beschäftigt. Arbeitsunfälle ereignen sich dort vor allem in den Fleischereien (durch Schnittverletzungen) und unter den Lagerarbeitern beim Be- und Abladen. Insgesamt stellen einige wenige Unternehmen auf den Inseln ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Angestellten dar: In zwei Prozent der Firmen ereignen sich 30 Prozent der Arbeitsunfälle.

Grosske kündigte an, zu den 625 Firmen, die auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera zu denen mit der schlechtesten Unfallbilanz gehören, auch in Zukunft einen engen Kontakt zu halten. Der Unternehmerverband Caeb kritisierte Grosskes Besuch bei Syp: Er betreibe mit diesem heiklen Thema Sensationspolitik anstelle das Problem ernsthaft anzupacken.

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