Gefahr durch alte Busse

Aktivisten des Streiks abgestraft

Die Stimmung der mallorquischen Busfahrer, die Touristen zwischen Flughafen und Hotel transportieren, ist fünf Monate nach dem Streik immer noch schlecht. Wie die Gewerkschaft Comisiones Obreras (CC.OO) in einer Studie beschreibt, würden weder die maximalen Arbeitszeiten pro Tag noch die Ruhezeiten oder die freien Tage eingehalten. Die Fahrer, die sich besonders für den neuen Tarifvertrag eingesetzt hätten, würden benachteiligt, bekommen die schlechteste Schicht, den schlechtesten Bus und die schlechteste Strecke.

Manche Fahrer würden bis zu 20 Stunden hintereinander am Steuer sitzen, das erlaubte Maximum sind zwölf Stunden mit Pausen. Außerdem sei die Busflotte auf Mallorca die älteste in ganz Spanien. Die Einnahmen der Unternehmer reichten nicht mehr aus, die alten Busse zu ersetzen. Bislang habe es keine Unfälle gegeben – aber es bestünde die Gefahr, dass sich das ändert.

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