Sommersturm: Blitz köpft Heiligen

Region um Algaida besonders stark betroffen

„Das war der schlimmste Regen seit zehn, 15 Jahren.” Der Guss, der am Donnerstag nachmittag auf Mallorca hereinbrach, traf die Region um Algaida besonders stark. Bewohner einiger Fincas im Bereich sa Comuna sahen die Wege vor ihren Häusern minutenschnell in reißende Bäche verwandelt.

Was auf den ebenerdigen Terrassen nicht niet- und nagelfest war, wurde von den Wasserfällen mitgerissen, die von den Bergen bei Randa ins Tal stürzten. „Es riss Stühle und Blumentöpfe auf der Terrasse um”, beschreibt Volker Prill die Sintflut. „Und durch den Kamin hat es gehagelt.”

Vorübergehend waren Wege für den Autoverkehr unpassierbar. In einigen Häusern drang Wasser ein, um anschließend wieder aus den Steinmauern auzutreten. In Pina köpfte ein Blitz eine Heiligenfigur vor der Kirche. Kurioserweise war die zweite Statue vor der Kirche vor 25 Jahren schon einmal vom Blitz getroffen worden.

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