Streit um die Braut des Kronprinzen

Erstes gemeinsames Foto von Felipe und Eva Sannum

Vorbei die Zeiten, als nur eine adelige Herkunft Eintritt in eine königliche Familie bescherte. In Spanien sind weder Herkunft noch Glaubenszugehörigkeit oder Nationalität Hindernisse bei einer Eheschließung des Thronfolgers. Prinz Felipe könnte seine Freundin Eva Sannum, die er bei der Hochzeit des norwegischen Thronfolgers Haakon traf, laut Verfassung jederzeit heiraten. Dennoch streitet ganz Spanien leidenschaftlich darum, ob die Norwegerin die richtige Wahl für den Kronprinzen ist und welche möglichen Folgen die Ehe haben könnte.

Ehelicht Sannum den Prinzen, wird sie automatisch zur „Prinzessin von Asturien”. Tritt der König die Nachfolge seines Vaters an, hat Spanien eine Königin Eva. Stirbt der König, regiert die Königin allein, solange es noch keinen volljährigen Sohn gibt. Dieses würde laut Verfassung sogar für den Fall eintreten, dass sich das Paar trennt und die Frau wieder heiratet.

Die vielen Rechte, die das norwegische Fotomodell bei einer Eheschließung mit dem Kronprinzen erwerben würde, machen nicht nur Vertretern des Königshauses Probleme. Bisher hat die königliche Familie noch keine Stellungnahme zu Felipes Zukunftsplänen abgegeben. Bestätigt wird bisher nur eine langjährige Freundschaft. Schon 1997 wurden sie von Prinz Haakon von Norwegen vorgestellt, bei den Olympischen Spielen in Sydney lernten sich Königin Sofía und Eva Sannum kennen, und mit der Infantin Cristina war die schöne Blonde schon in Norwegen skilaufen.

Als Beweis für eine Liebesbeziehung wird der gemeinsame Auftritt bei der Hochzeit des norwegischen Thronfolgers Haakon vergangenes Wochenende gehandelt. Das erste gemeinsame Foto ging um die Welt und bestärkte Gerüchte um die Beziehung.

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