Sóller-Orangen: Die Hälfte verfault

Studie fordert Qualitätsanbau

Um die landschaftsprägenden Orangenhaine in Sóller steht es nach wie vor schlecht. Mit 46'7 Prozent werden die Zitrusfrüchte in fast jeder zweiten Parzelle nicht mehr geerntet, verfaulen somit am Baum oder am Boden. Das belegt eine Studie der landwirtschaftlichen Genossenschaft Sant Bartomeu in Sóller. Zur Steigerung des Absatzes schlägt die Kooperative der Balearenregierung vor, den Qualitätsanbau zu fördern und per Image-Kampagne ein Markenzeichen für die Früchte des „Orangen-Tales” zu schaffen.

Der Bestandsaufnahme zufolge betrachten nur neun Prozent aller Grundeigentümer die Orangenplantagen als gewerbliche Einnahmequelle. Dagegen pflegen mehr als ein Drittel (36 Prozent) aller Besitzer ihre Haine lediglich aus „sentimentalen” Motiven.

Seit 1996 haben sich die Absatzpreise für Sóller-Orangen weiter verschlechtert. Vor allem die vielen kleinen, oft unwegsamen Parzellen und der hohe Aufwand an Handarbeit treiben die Erntekosten in die Höhe und machen den Absatz unrentabel.

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