Real vergisst bei 0:1-Pleite in Pamplona das Zielwasser

Nach Niederlage gegen Osasuna ist am Sonntag der Sieg gegen Vigo Pflicht

Würde im Fußball die bessere Mannschaft die Punkte bekommen, dann hätte Real Mallorca im Gastspiel bei Osasuna einen klaren Sieg eingefahren, könnte sich jetzt auf einem bequemen Sechs-Punkte-Polster ausruhen und schon einmal die Tickets für die Champions-League buchen.

Leider lief das Spiel nach einer anderen Gesetzmäßigkeit: Und die besagt, dass es in Pamplona für Real nichts zu holen gibt. So war's auch am Sonntag bei der 0:1-(0:0)-Niederlage. Die Truppe von Trainer Luis Aragonés machte zwar das Spiel und hatte Chancen in großzügiger Fülle, doch am Ende jubelten die Gastgeber. Damit beginnt für die Insel-Elf vor dem Heimspiel gegen Celta de Vigo (Anstoß Sonntag 18 Uhr, Stadion Son Moix) wieder das große Zittern. Denn der Tabellen–Sechste ist immerhin bestes Team der Rückrunde und spätestens nach dem 3:0-Erfolg gegen den designierten Meister Real Madrid und fünf Punkten Rückstand auf Mallorca selbst wieder ins Rennen um die begehrten ersten vier Plätze eingestiegen.

„Eigentlich haben wir ein gutes Spiel gemacht, aber uns hat das Glück gefehlt”, meinte Albert Luque nach dem Abpfiff in Palmplona. Der Stürmer, noch vor Wochenfrist gegen Zaragoza zweifacher Torschütze, hätte auch am Sonntag den Sieg fast im Alleingang klarmachen können. Ein halbes Dutzend gute Chancen gab's für ihn, zum Treffer reichte es nicht. Die klarste Gelegenheit datierte aus der 42. Minute, als Abwehrspieler Ganceda den Ball in einem Anschluss an einen Eckball noch von der Linie schlagen konnte. Zuvor hatten die knapp 19.000 Fans im Stadion El Saler schon bei Chancen von Nadal (19.), Luque (24.) und Eto'o die Luft angehalten.

Und als die Hausherren nach dem Seitenwechsel auch noch einen Strafstoß vergaben, sah alles danach aus, als könne Real den angestrebten Auswärtspunkt einfahren. Osasunas Ángel Luis hatte sich im Strafraum durchgesetzt, Keeper Germán Burgos setzte die Sense an, konnte aber den schwachen Schuss von Iván Rosado problemlos parieren (53.). Pech für den argentinischen Nationaltorhüter, dass er Minuten später mit einer Oberschenkel-Zerrung gegen Miki Garro ausgetauscht werden musste. Der kassierte dann auch den Treffer des Tages, der Osasunas Armentano nach 65 Minuten gelang.

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