Feuer an Bord: Fischer ertrunken

Besatzung flüchtete vor Flammen ins Meer / Einer konnte nicht schwimmen

Bei einem Schiffsunglück vor Cala Rajada ist am Dienstag ein Fischer ertrunken. Der Mann gehörte zur Besatzung des Hochseefischers ,,Antonio Cid II” aus Almería, der monatelang in Balearengewässern auf Fang war.

Am Dienstag bemerkten die Fischer einen Schaden an der Einspritzpumpe des Motors. Sie entschlossen sich, den Hafen von Cala Rajada anzulaufen, um den Defekt zu reparieren. Dazu sollte es nicht mehr kommen: Etwa vier Meilen vor der Küste Mallorcas fing das Schiff Feuer. Die zehnköpfige Mannschaft an Bord konnte gerade noch einen Notruf abgeben, bevor sie sich vor den Flammen ins Meer flüchtete.

Über eine halbe Stunde kämpften die Männer gegen die Wellen, bis sie von einem Privatboot aufgenommen wurden, das noch vor den Rettungsbooten der Guardia Civil und des Seerettungsdienstes Salvamento Marítimo an der Unglücksstelle eintraf. Der 40-jährige Senegalese ertrank, da er nicht schwimmen konnte. Offenbar hatten er und seine Kollegen keine Kraft mehr, die vorher ausgesetzte Rettungsinsel zu erreichen, die rund 100 Meter entfernt im Meer trieb.

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