Hasch in Yacht sichergestellt

Einige Besatzungsmitglieder und mehrere Ballen gingen über Boot

Nach einer filmreifen Verfolgungsjagd auf hoher See bis an die Küste Mallorcas hat die Polizei an Bord einer Luxusyacht rund eine Tonne Hasch sichergestellt. Acht mutmaßliche Drogenhändler wurden festgenommen. Das Rauschgift stammt vermutlich aus Marokko. Wohin die Drogenladung an Bord der ,,Piece of Cake” (Kuchenstück) gebracht werden sollte, blieb unklar.

Ein Patrouillenboot der Guardia Civil hatte Verdacht geschöpft und die Yacht auf dem Meer südöstlich von Mallorca zum Beidrehen zwingen wollen. Das Schiff schlug jedoch einen anderen Kurs ein und flüchtete in Richtung Cala Virgili im Gemeinderaum Manacor. Auf der Fahrt dorthin soll die Besatzung mehrere Ballen ins Wasser geworfen haben.

Am Ufer angelangt, sprangen fünf Besatzungsmitglieder ins Wasser und flüchteten über den Strand zu einem wartenden Wagen. Im Tagesverlauf konnte die Polizei jedoch acht Männer dingfest machen. Die meisten von ihnen seien Nordafrikaner mit französischem Pass.

Bei der Überprüfung des Schiffes entdeckte die Polizei das Hasch. Den ganzen Tag über waren die Beamten mit dem Ausladen beschäftigt. Da der Drogenmarkt auf Mallorca diese Menge gar nicht aufnehmen könne, wurde das Festland als das eigentliche Ziel der Ganoven vermutet.

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