Positive Bilanz der Hochsaison

Tourismusminister: Keine negativen Auswirkungen der Ökosteuer

Der Spätsommer hat Mallorca goldene Zeiten gebracht: Noch nie wurden in diesem Monat am Flughafen Palma mehr Besucher gezählt. Die Zahl von 2.478.590 Passagieren liegt um 143.445 oder 6'14 Prozent über der von 1999.

Auf das gesamte Jahr gerechnet verzeichnete Son Sant Joan bislang fast 16 Millionen Passagiere, im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres ein Plus von 244.831 oder 1'56 Prozent. Die staatliche Betreibergesellschaft AENA geht davon aus, die avisierte Zahl von 19'5 Millionen Passagieren für das ganze Jahr zu erreichen. Allerdings wird man unter der ,,magischen” 20-Millionen-Grenze bleiben. Dabei ist hervorzuheben, dass 1999 ohnehin als historisches Rekordjahr galt.

Ganz weit vorne im September lag der Anstieg der britischen Urlauber. Die Zahl der Besucher von den Inseln stieg von 588.538 im Vorjahr um satte 15'75 Prozent auf 681.217. Die Zahl der Deutschen stieg im September zwar nur um 2'40 Prozent, liegt mit jetzt 890.381 aber immer noch einsam an der Spitze. Akkumuliert ging die Zahl der Deutschen im laufenden Jahr leicht um 0'7 Prozent zurück, bislang starteten und landeten 5'8 Millionen Alemanes auf dem Airport.

Die guten Zahlen am Flughafen finden ihren Niederschlag in den Auslastungszahlen der Hotels. Wie MM-Schwesterzeitung ,,Ultima Hora” berichtet, hat sie im September bei etwa 90 Prozent gelegen.

Für den balearischen Tourismusminister Celestí Alomar (PSOE) sind die Zahlen für das laufende Jahr eindeutig: Es sei ein gutes Ergebnis, vor allem, wenn man berücksichtige, dass die Ausgaben der Urlauber auf den Balearen gestiegen seien. In der Hochsaison (Juni bis September) wurden auf den Balearen Einnahmen von 642 Milliarden Pesetas erzielt, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 4'8 Prozent. Jeder Urlauber gab pro Tag im Schnitt 8892 Pesetas aus, 5'3 Prozent mehr als 1999.

Negative Auswirkungen wegen der Diskussion um die Ökosteuer kann der Minister nicht erkennen: ,,Ein Blick auf die Zahlen genügt."

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