Einfach ätzend: Badeverbot wegen Quallen

In der vergangenen Woche noch keine Entwarnung an den Stränden von Calvià

Baden verboten: An vielen Stränden im Süden Mallorcas herrschte in den vergangenen Tagen nach wie vor Quallenalarm. Die ätzenden Plagegeister trübten den Badespaß vor allem an der Küste Calviàs. In Cala Vinyes wurden Massen von Quallen an den Strand geschwemmt, auch die Strände von Illetes, Palmanova und Magaluf wurden heimgesucht.

Freiwillige Helfer des Zivilschutzes arbeiteten daran, so viele ,,medusas” wie möglich mit Netzen aus dem Meer zu fischen. Sie behandelten auch schmerzende Verbrennungen, die beim Hautkontakt mit den Glibbertieren entstehen mit Ammoniakwasser und Salbe. Hausmittel sind Zitronensaft oder Essig. Hilfreich sind auch entzündungshemmende Tabletten oder Salbe mit Kortison.

Die Ursachen der Qualleninvasion sind nicht ganz geklärt. Die Tiere, die sich nur vertikal bewegen können, werden von Wind und Strömung in die Buchten getrieben. Die Dezimierung von Meersschildkröten und bestimmten Fischarten, die die natürlichen Feinde der Quallen sind, könnte ein Grund dafür sein, dass sie sich ,,vielleicht etwas vermehrt” hätten, sagt Meeresbiologin Isabel Moreno von der Balearenuniversität.

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